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Klimaschutz in Heidelberg

Die Bundesregierung strebt an, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 40% gegenüber dem Jahr 1990 zu verringern. Dieses Ziel kann nicht ausschließlich mit Maßnahmen und Programmen auf Bundesebene erreicht werden. Auch in Bundesländern und Kommunen sind verstärkte Klimaschutzaktivitäten erforderlich. In Heidelberg werden rund 40 Prozent des Kohlendioxid-Ausstoßes von privaten Haushalten produziert. Eine Befragung von 500 Haushalten hat ergeben, dass neun von zehn Heidelberger Bürger/-innen das Engagement ihrer Stadt in der Energiewende unterstützen. 81% der Befragten befürworten erneuerbare Energie-Anlagen in Heidelberg (Solarenergie 77%, Windenergie 37%).

Aktuell beteiligt sich Heidelberg [1] am Förderprogramm Masterplan 100% Klimaschutz des Bundesumweltministeriums. Ziel ist die klimaneutrale Kommune bis 2050. Die bekannteste Klimaschutzmaßnahme Heidelbergs ist der neue Passivhausstadtteil Bahnstadt. Durch energetisches Bauen und Sanieren konnte der Energieverbrauch in städtischen Gebäuden um die Hälfte verringert werden. Das schützt das Klima und spart jährlich rund 1,2 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 1993.

Heidelberg setzt sich für die Nutzung erneuerbarer Energien ein. Umweltfreundliche Fernwärme erzeugen etwa ein Holz-Heizkraftwerk und dezentrale Biogas-Blockheizkraftwerke. Weitere Beispiele sind das Wasserkraftwerk am Karlstor, drei Holzhackschnitzel-Heizanlagen, drei Biogasanlagen, zahlreiche thermische Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von rund 6.000 Quadratmetern und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 13 Megawatt.

Klimaschutzadressen in Heidelberg

Kommunale Dienststellen, bei denen man sich über lokale Klimaschutzmaßnahmen informieren bzw. sich daran beteiligen kann:

Quelle: Stadt Heidelberg

Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie
Klimaschutz und Energie
Prinz-Carl, Kornmarkt 1
69117 Heidelberg
Telefon: 06221 58-18000 und -18010
E-Mail: klimasuchtschutz@heidelberg.de
Internet: www.heidelberg.de/,Lde/360606.html
Das Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie ist zuständig für Umweltschutzaufgaben in der Stadt. Das Aufgabenspektrum reicht von Klimaschutz, Natur- und Landschaftsschutz, Gewässerschutz, Wasserrecht bis zu Immissions- und Arbeitsschutz. Bezüglich des Klimaschutzes beschäftigt sich das Amt mit Energiewirtschaft, Energiecontrolling, Energieberatung, dem Förderprogramm rationelle Energieverwendung, dem Förderprogramm Umweltfreundlich mobil, mit Energiemanagement kommunale Liegenschaften, dem Heidelberger Klimaschutzkonzept 2004, mit der Klimaschutzkampagne "Klima sucht Schutz in Heidelberg - auch bei dir", dem Masterplan 100 % Klimaschutz und mit dem Energiekonzept Bahnstadt.

Quelle: KliBa

Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur
Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis gGmbH
Wieblinger Weg 21
69123 Heidelberg
Telefon: 06221 998750
E-Mail: info@kliba-heidelberg.de
Internet: www.kliba-heidelberg.de
Die KliBA steht gleichermaßen für die Umsetzung energie- und klimapolitischer Ziele in allen 54 Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg sowie für Bürgernähe und kompetente Antwort in Fragen der Energieeffizienz. Ziel ist die wirksame, verantwortungsvolle und klimafreundliche Gestaltung der Energiewende. 683.000 Bürgerinnen und Bürgern im Rhein-Neckar-Raum steht damit eine unabhängige regionale Energieberatung zur Verfügung. Außerdem können sich die Bürger an der Aktion „Erneuerbare Energien vor Ort” beteiligen. Ein Energie-Checks für zu Hause wird zudem angeboten.

Quelle: Rhein-Neckar-Kreis

Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis (Bürgerservice)
Kurfürsten-Anlage 38-40
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 522-0
E-Mail: post@rhein-neckar-kreis.de
Internet: www.rhein-neckar-kreis.de
Unter dem Stichwort "Klimaschutz" kann man beim Bürgerservice des Landratsamtes das "Klimaschutzkonzept für die Einrichtungen und Gesellschaften des Rhein-Neckar-Kreises" sowie die "Energie- und Treibhausbilanz für den Rhein-Neckar-Kreis" herunterladen. Das Klimaschutzkonzept ist als Handlungsprogramm für die Umsetzung der Klimaschutzleitlinien für die eigenen Zuständigkeiten zu verstehen.

Stadtwerke Heidelberg

Stadtwerke Heidelberg GmbH
Kurfürsten-Anlage 42-50
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 513-4151
E-Mail: unternehmenskommunikation@swhd.de
Internet: www.swhd.de
Die Stadtwerke Heidelberg bieten Bürgern die Möglichkeit, sich für den Klimaschutz zu engagieren durch den Umstieg auf umweltfreundliche Strom- Wasser-, Gas- und Fernwärmetarife. Außerdem wollen die Stadtwerke junge Menschen für die Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien gewinnen und schreiben daher jährlich einen Klimaschutz-Ideen-Preis für alle Schulen aus. Gesucht sind spannende, innovative Ideen zum Klimaschutz an Schulen, die bereits in der Planung oder in der konkreten Umsetzung sind. Bewerbungen zum Klimaschutz-Ideen-Preis 2015 sind ab Januar 2015 möglich, Einsendeschluss für Bewerbungen zum Klimaschutz-Ideen-Preis 2015 ist der 24. April 2015. Bewerbungsunterlagen-Download.

Institutionen, die Informationen und öffentliche Veranstaltungen zum Klimaschutz anbieten:

Quelle: HCE

Heidelberg Center for the Environment (HCE)
c/o Institut für Umweltphysik, Büro 404
Im Neuenheimer Feld 229
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 54-6530
E-Mail: nicole.vollweiler@iup.uni-heidelberg.de
Internet: www.hce.uni-heidelberg.de
Das HCE vernetzt die umweltwissenschaftlichen Disziplinen an der Universität Heidelberg untereinander und initiiert den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Als institutionelle Plattform treibt HCE den Austausch und Kooperationen voran und regt neue Forschungsinitiativen an. Vortragsreihen, Symposien und Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit gehören zum regelmäßigen Programm des HCE.

Quelle: ifeu

Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu)
Wilckensstraße 3
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 4767-0
E-Mail: ifeu@ifeu.de
Internet: www.ifeu.de
Das ifeu ist ein eigenständiges Forschungsinstitut, wurde von Wissenschaftler/-innen der Universität Heidelberg als Zentrum für unabhängige Forschung zu umweltrelevanten Fragen gegründet und ist als gemeinnützig anerkannt. Etwa zwei Drittel der Forschungsprojekte und Begutachtungen werden von Ministerien aus Bund und Ländern, Kommunen, dem Umweltbundesamt oder anderen öffentlichen Körperschaften beauftragt. Ein Drittel der Aufträge stammt aus der freien Wirtschaft. Somit ist das Institut parteipolitisch unabhängig und wirtschaftlich eigenständig. Das IFEU engagiert sich neben der beruflichen Fortbildung insbesondere auch für die schulische Umweltbildung. Des Weiteren unterstützt das IFEU die Öffentlichkeitsarbeit für einen effizienten Energieeinsatz und erneuerbare Energien. Das geschieht einerseits durch Workshops, Tagungen, "klassische Broschüren" und durch das Internet.

Quelle: UKOM

Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e.V. (UKOM)
Wieblinger Weg 21
69123 Heidelberg
Telefon: 06221 65068-75
E-Mail: info@umweltkompetenz.org
Internet: www.umweltkompetenz.org
Das UKOM setzt sich als offizielles Netzwerk in der Metropolregion Rhein-Neckar für eine Bündelung der Kompetenzen im Umweltsektor ein. In der Region haben sich eine Fülle an innovativen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulinstitute angesiedelt. Viele der Netzwerkpartner bieten intelligente Technologien und Dienstleistungen an, die dazu dienen, Energie einzusparen und den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Sie tragen aktiv dazu bei, die Ressourcengrundlage für zukünftige Generationen zu sichern. Das UKOM hat den Arbeitskreis „Energie und Ressourceneffizienz“ ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, durch Fachleute über neueste Technik und Praxis zu informieren, Nutzungsmöglichkeiten an einem Beispiel vor Ort aufzuzeigen und die Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Der Arbeitskreis wendet sich an Unternehmen des Netzwerkes „Nachhaltiges Wirtschaften MRN“ und „Energieeffizienz-Netzwerk MRN“.

Einrichtungen, bei denen man sich zum Klimaschutz informieren und engagieren kann:

Quelle: BUND

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. – Heidelberg/Rhein-Neckar-Odenwald (BUND)
Willy-Brandt-Platz 5
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 182631
E-Mail 1: bund.heidelberg@bund.net
E-Mail 2: bund.rhein-neckar-odenwald@bund.net
Internet 1: www.bund-heidelberg.de
Internet 2: www.bund-rhein-neckar-odenwald.de
Der BUND Regionalverband engagiert sich in der Region mit kreativen Aktionen und Veranstaltung für Klimaschutz und eine Wende hin zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Darüber hinaus setzt sich der BUND für Energiesparen, den Ausbau von Erneuerbaren Energien und gegen klimaschädliche Projekte wie den Neubau eines Kohlekraftwerks in Mannheim durch die Großkraftwerk Mannheim AG (GKM) ein. Als Mitglied unterstützt der Regionalverband auch das Netzwerk MetropolSolar Rhein-Neckar, das sich für die Energiewende in der Region stark macht.

Quelle: FossilFree-Heidelberg

FossilFree Heidelberg
Albert-Ueberle-Straße 3-5
69120 Heidelberg
Treffen: Jeden Freitag in einer geraden Kalenderwoche um 18:00 Uhr im Literaturcafé der Stadtbücherei HD
Internet: https://fossilfreeheidelberg.wordpress.com/
"Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, ist es auch falsch, diese Zerstörung mitzufinanzieren." Mit diesem Motto tritt Fossil Free an Städte, Universitäten, Kirchen und Institutionen heran und ruft zum Desinvestieren auf. Das bedeutet, finanzielle Verbindungen zu klimaschädlichen Industrien abzubrechen und Gelder stattdessen in eine lebenswerte Zukunft zu investieren. So wird der fossilen Brennstoffindustrie nicht nur Stück für Stück die finanzielle Grundlage entzogen, sondern vor allem auch die soziale Legitimation, und politischer Handlungsdruck wird aufgebaut.
Die lokale Kampagne richtet sich derzeit an die Universität Heidelberg, die ihre Gelder bisher nicht nach ökologischen Standards und nicht transparent anlegt, sowie an die Stadt Heidelberg. In der direkten Auseinandersetzung mit den Zuständigen wird das Thema Divestment durch kreative Aktionen in die Öffentlichkeit getragen, Unterstützung wird gesammelt und Universität und Stadt werden durch Petitionen dazu aufgefordert, sich zu einem klimafreundlichen Finanz- und Anlagemanagement zu bekennen.

Quelle: Ökostadt

Ökostadt Rhein-Neckar e.V.
Kurfürsten-Anlage 62
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 9987895
E-Mail: geschaeftsstelle@oekostadt.org
Internet: www.oekostadt.org
Ökostadt Rhein-Neckar steht für gelebten Umweltschutz in der Rhein-Neckar-Region. Der Verein fördert und initiiert verschiedene Maßnahmen, die im privaten und öffentlichen Leben zur Einsparung von Energie und Rohstoffen, zur Verringerung des Müllaufkommens und insgesamt zur Reduzierung und Vermeidung von Umweltschäden beitragen. Zum Thema Klimaschutz möchte Ökostadt mit dem Projekt "Auf den Spuren des Klimawandels" Jugendlichen verdeutlichen, welche Auswirkungen der Klimawandel bereits heute in ihrer direkten Umgebung hat. Verschiedene Exkursionen beleuchten in unterschiedlichen Lebensräumen die Veränderungen und Anpassungsstrategien der Pflanzen auf die aktuellen Klimabedingungen.

Quelle: Tiergarten Heidelberg

Tiergarten Heidelberg gGmbH
Tiergartenstraße 3
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 6455-0
E-Mail: zooinfo@heidelberg.de
Internet: www.zoo-heidelberg.de
Die Klimaerwärmung hat drastische Auswirkung auf die Tierwelt, deren Lebensräume und die biologische Vielfalt auf unserer Erde. Die Europäischen Zoos haben die Jahre 2014 und 2015 unter dem Motto „Von Pol zu Pol“ dem Klimaschutz gewidmet. Zoo und Zooschule Heidelberg organisieren am 14. Juni 2015 (Klimaschutztag) Aktionen und Veranstaltungen zu diesem Thema.

Quelle: Transition Town

Transition Town Heidelberg
E-Mail: aufgehts@transition-heidelberg.org
Internet: transition-heidelberg.org
Treffen: Immer montags ab 19:00 Uhr in den Breidenbach Studios (Heidelberg, Hebelstr. 18)
Mit vielen Köpfen, Herzen und Händen arbeitet Transition Town Heidelberg (TTH) daran, Heidelberg resilient gegenüber den Herausforderungen von Klimawandel und Peak Oil zu machen und eine weitgehend lokale, von fossilen Energieträgern unabhängige Zukunft zu erreichen. TTH will sich in das bestehende Netzwerk aus Nachhaltigkeitsinitiativen, Vereinen und Organisationen sowie öffentlichen Einrichtungen integrieren und es weiter ausbauen, um Synergien zu fördern.

Genossenschaft und Stiftung mit Fokus auf den Klimaschutz:

Quelle: HEG

Heidelberger Energiegenossenschaft eG (HEG)
Postfach 120353
69066 Heidelberg
Telefon: 06221 3262175
E-Mail: info@heidelberger-energiegenossenschaft.de
Internet: www.heidelberger-energiegenossenschaft.de
Ziel der HEG ist die Umsetzung von Projekten, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu zählen insbesondere Projekte zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen, zur Steigerung von Energieeffizienz und zur Energieeinsparung, die komplett durch Bürgerkapital finanziert und in Bürgerhand realisiert wurden. Die HEG trägt damit den drei Kernaspekten der Nachhaltigkeit (ökologisch, sozial und wirtschaftlich) Rechnung. Um 100%-Ökostrom aus Erneuerbaren Energien liefern zu können, hat sich die HEG mit anderen Bürger-Energie-Genossenschaften zum Verbund der Bürgerwerke e.G. zusammengeschlossen. Die Bürgerwerke arbeiten nicht gewinnorientiert, sondern kostendeckend. Die Wertschöpfung verbleibt bei der Heidelberger Energiegenossenschaft und damit in der Region. Darüber hinaus wird ein Teil der Gewinne im Sinne der oben beschriebenen Nachhaltigkeit verwendet und für ein Wiederaufforstungsprojekt gespendet.

Quelle: Quelle: Klimaschutz+ Stiftung

Klimaschutz+ Stiftung e.V.
Oberfeldstraße 19
69123 Heidelberg
Telefon: 06221 9987524
E-Mail: info@klimaschutzplus.org
Internet: www.klimaschutzplus.org
Die Klimaschutz+ Stiftung versteht sich als Organisationsplattform für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich daran beteiligen wollen, die Wende zu einer dezentralen Energieerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien und bürgerschaftlichen Engagements für Klimaschutz, Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Sie sorgt dafür, dass die von den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern eingebrachten Stiftungsmittel entsprechend der Stiftungssatzung und dem Stifterwillen zu 100% im Bereich des Ausbaus der Erneuerbaren Energien investiert werden und die Erträge dieser Anlagen ebenfalls zu 100% an Initiativen und Projekte bürgerschaftlichen Engagements ausgeschüttet werden. Dabei entscheidet die Gemeinschaft der Stifter darüber, welche Initiativen und Projekte gefördert werden.

Lesen Sie hier weiter: Klimaschutz in Ludwigshafen

Weiterführende Informationen und Quellen:

[1] Informationen aus diesem Abschnitt wurden der Homepage des Heidelberger Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie entnommen.

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