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Menschenrechte

Präambel der Agenda 21: „Die Menschheit steht an einem entscheidenden Punkt ihrer Geschichte. Wir erleben eine Festschreibung der Ungleichheiten zwischen und innerhalb von Nationen, eine Verschlimmerung von Armut, Hunger, Krankheit und Analphabetentum sowie die fortgesetzte Zerstörung der Ökosysteme, von denen unser Wohlergehen abhängt. Eine Integration von Umwelt- und Entwicklungsbelangen und die verstärkte Hinwendung auf diese wird indessen eine Deckung der Grundbedürfnisse, höhere Lebensstandards für alle, besser geschützte und bewirtschaftete Ökosysteme und eine sicherere Zukunft in größerem Wohlstand zur Folge haben. Keine Nation vermag dies allein zu erreichen, während es uns gemeinsam gelingen kann: in einer globalen Partnerschaft im Dienste der nachhaltigen Entwicklung.

Die Agenda 21 und das damit verbundene zentralen Konzept für Nachhaltigkeit behandeln Aspekte, die sich auch in den Konventionen zu den Menschenrechten wiederfinden. Meistens geht es darum, dass wir mit unserem Konsum und unseren Lebensgewohnheiten nicht die grundlegenden Rechte von Menschen anderswo beschneiden sollten. Das aber ist leider oft der Fall. Ein paar Beispiele:

- Minenarbeiter von Diamant- oder Goldminen in Ländern wie Südafrika werden bei jedem Gang aus der Mine komplett durchgeröntgt. Das widerspricht dem Recht auf körperliche Unversehrtheit. Damit wir schöne Goldringe kaufen können, wird in den Minen und Flüssen Quecksilber eingesetzt, das der Natur und den Körpern der Menschen vor Ort massiv zusetzt.

- Unser Hunger nach Fleisch führt zu großen Brandrodungen in vielen von Regenwald bedeckten Gebieten der Erde. Dabei gibt es massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber der indigenen Bevölkerung. Die wiederum setzen sich meist auf Basis ihres Naturverständnisses für den schonenden Umgang mit der Mutter Natur und damit für wesentliche Zielsetzungen der Agenda 21 ein.

- Unsere billigen Produkte basieren oft darauf, dass sie in anderen Ländern unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden. Gewerkschafter, die dagegen angehen wollen () und die Rechte der Arbeiter stärken möchten, werden oft nicht geduldet oder drangsaliert. In Kolumbien z.B. kommt es immer wieder zur Ermordung von Gewerkschaftern. Dabei ist Mitbestimmung ein zentrales Ziel der sozialen Nachhaltigkeit innerhalb der Agenda 21.

- Die Agenda 21 tritt für eine Gleichstellung von Mann und Frau ein. In vielen Ländern jedoch ist diese Gleichstellung kaum ein Thema. Frauen werden gerade im Produktionsprozess für unsere Güter ausgebeutet. Gleiches gilt für Kinder.

- Menschen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen wie z.B. Umweltaktivisten oder auch Menschenrechtsaktivisten, werden in vielen Ländern der Welt verfolgt.


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Lesen Sie hier weiter: Was sind Menschenrechte?

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