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Nachhaltiger verhalten

(c) birgitH/pixelio.de

Das Modekarussell dreht sich immer schneller und Schnäppchen winken an jeder Ecke. Den Preis für die billigen Klamotten zahlen die Arbeiter/innen in den Herstellungsländern. Jeder/jede kann dazu beitragen, dass sich die Arbeitsbedingungen in den Herstellungsländern bessern und unsere Altkleiderberge nicht noch größer werden:

•    Kaufen Sie weniger Ultramodernes und setzen Sie auf Qualität. Basics können länger getragen und mit schicken Accessoires immer wieder verändert werden.

•    Achten Sie beim Einkauf auf ökologische und soziale Standards. Fragen Sie beim Handel nach der Herkunft des Kleidungsstücks.

•    Informieren Sie sich darüber, wo es in Ihrer Stadt ein Bekleidungsgeschäft gibt, das auf ökologische und soziale Standards achtet.

•    Ökologische und nach sozialen Standards hergestellte Kleidung kann man auch im Internet kaufen. Informieren Sie sich über die Online-Shops, die dies anbieten oder sich sogar darauf spezialisiert haben.

•    Schauen Sie doch mal in einem Second-Hand-Laden oder einem sozialen Kaufhaus vorbei. Dort bekommt man nicht nur Kleidung, sondern auch andere gut erhaltene Textilien. Besonders für Babys und Kleinkinder ist gebrauchte Kleidung zu empfehlen, denn beim Waschen werden Schadstoffe entfernt.

•    Organisieren Sie mit Freunden eine Kleidertauschparty. Sie können aber auch eine Tauschparty in Ihrer Nähe im Internet finden.

•    Kaufen Sie keine Jeans im Used-Look. Durch die spezielle Sandstrahltechnik werden Jeans auf „alt“ getrimmt. Das Herstellungsverfahren ist extrem gesundheitsschädlich für die ArbeiterInnen.

•    Waschen Sie Ihre Kleidung bei niedrigen Temperaturen, das spart viel Energie und schont die Kleidung.

•    Geben Sie Ihre nicht mehr benötigte aber noch intakte Kleidung zu Sammelstellen der Kleidersammlung

•    Überlegen Sie, ob kaputte Kleidung tatsächlich immer gleich weggeworfen werden muss. Oft ist es möglich, sie zu reparieren. Es gibt viele Änderungsschneidereien, die flicken können, was Sie eigentlich doch gerne weiter anziehen möchten. Die Reparatur sieht im Zweifelsfall am Ende niemand und Sie freuen sich, dass Ihr geliebtes Kleidungsstück nicht im Müll gelandet ist. Eventuell kann zumindest ein Teil des Stoffes für ein neues Kleidungsstück wiederverwertet werden. 

•    Pflegen Sie Ihre Lederschuhe regelmäßig. Damit erhalten Sie sie für einen  längeren Zeitraum. Kapputte Schuhe lassen sich eventuell reparieren. In vielen Städten gibt es Reparaturdienste, die hier weiterhelfen.

•    Unterstützen Sie Kampagnen für eine ökologische und faire Kleidungsherstellung und gegen ausbeuterische und unökologische Herstellungsmethoden.

•    Machen Sie Entscheidungsträger Ihrer Kommune darauf aufmerksam, dass Arbeitsbekleidung öko-fair beschafftwerden sollte.

•    Informieren Sie sich auf Messen zu ökologischen und fairen Textilprodukten über Alternativen zu konventionell hergestellter Kleidung.

Exkurs: Wie organisiere ich eine Kleidertauschparty?

Eine Kleidertauschparty ist eine Alternative zum Shopping und macht darüber hinaus auch noch Spaß. Laden Sie ein paar Freunde/Freundinnen ein, die ihre aussortierten Kleider loswerden wollen. Es sollten schon mindestens 10 Personen sein, damit auch eine attraktive Menge an Kleidungsstücken zusammenkommt. Auch die Kleidergröße der Gäste ist bei einer kleineren Tauschparty zu beachten, denn alle sollten zum Zuge kommen können. Außer den Klamotten wäre es nett, wenn noch etwas zum Knabbern oder Getränke bereitstünden. Um die Kleidung besser auslegen zu können, sind Stühle, Regale, Wäscheleinen und Bügel ganz nützlich. Wichtig ist auch eine Umkleidemöglichkeit und so viele Spiegel wie möglich. Ziel eines Kleidertausches ist es, die Lebensdauer der Kleider zu erhöhen und auf diese Weise Ressourcen einzusparen.
Kleider, die nach dem Tausch übrig bleiben, können zu einer von FairWertung empfohlenen Sammelstelle gebracht werden.


Finden Sie hier:
Adressen zu nachhaltiger Kleidung in der Rhein-Neckar-Region


Lesen Sie hier weiter: Wohin mit alter Kleidung?



Weiterführende Informationen finden Sie auch hier:


Kleidertausch:


www.klamottentausch.net



Unternehmensprofile von „grünen“ Modefirmen und ökologischen
Produktlinien konventioneller Unternehmen:


www.gruenemode.org



Infos und Listen von online-shops für faire Kleidung:

www.fair-trade-kleidung.com & www.fairtragen.de


Öko-2nd Hand Onlineshop:


www.fairgebraucht.de



Adressen von Sammelstellen und Informationen zum Thema Kleiderrecycling gibt es unter:


www.fairwertung.org



Informationen zu Messen für ökologische und faire Textilprodukte finden Sie unter: www.wearfair.at
www.biofach.de
www.heldenmarkt.de
www.innatex.muveo.de

 

 

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